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Agrarbildungszentrum Landsberg am Lech
Versuchsfeld
Öko:
Der ökologische Landbau gewinnt in Bayern immer mehr an Bedeutung. Dieser Tatsache wollen wir mit unseren Versuchen Rechnung tragen. Wie und auf welche Weise sich die ökologische Bewirtschaftung in der Produktionstechnik niederschlägt steht hier im Mittelpunkt.
Unter anderem wird der Einfluss der Bestandesdichte auf Massebildung, auf das Auftreten von Krankheiten, Schädlinge und Beikraut im ökologischen Landbau beobachtet. Daneben werden von uns die gängigsten Winterweizen unter ökologischen Bedingungen auf Ihre Resistenz gegen Fusarium getestet. Die Ergebnisse der DON-Untersuchung des Ernteguts stellt eine wertvolle Entscheidungshilfe zur Sortenwahl im ökologischen Landbau dar.

VS 038 ökologischer Versuch zum Einfluss der Saatstärke auf Ertrag und Qualität im Winterweizen
Ergebnisse stehen noch aus

VS 042 ökologischer Versuch zur Minderung des Fusariumbefalls in Winterweizen durch Sortenwahl
Sortenbeschreibung

Sortenversuche Getreide:
Die wichtigsten Kulturen in der Region stellen mit großem Abstand die Getreide dar.
Mit mehr als 5.000 ha Winterweizen und 2.000 ha Wintergerste stehen alleine diese beiden Kulturen auf rund 40% der Ackerfläche im Landkreis Landsberg.
Diese Tatsache spiegelt sich auch in unseren Versuchen wieder. Zusätzlich zu den wesentlichen agronomischen Eigenschaften wird hier die Anbaueignung von Winterweizen und Wintergerste geprüft. Neben wichtigen Merkmalen wie Auswinterung, Pflanzenlänge, Zeitpunkt des Ährenschiebens, Lager, Reife und Krankheitsresistenz werden auch Qualitätskriterien des Ernteguts überprüft.

VS 102 Sortenversuch zur Beurteilung von Resistenz, Anbaueignung, Qualität und Ertrag im Winterweizen
Ergebnisse

VS 151 Sortenversuch zur Beurteilung von Resistenz, Anbaueignung, Qualität und Ertrag in sechszeiliger Wintergerste
Ergebnisse

VS 153 Sortenversuch zur Beurteilung von Resistenz, Anbaueignung, Qualität und Ertrag in zweizeiliger Wintergerste
Ergebnisse

Sortenversuche Mais:
Mir rund 30% der Ackerfläche spielt Mais im Landkreis Landsberg eine ebenso wichtige Rolle. Neben der Silagenutzung als Futter für Milchvieh oder als Substrat für Biogasanlagen ist die Körnernutzung bei uns nur von geringerer Bedeutung.
Als Grenzlage für den Maisanbau wird bei uns der frühe und mittelfrühe Silomais der Reifegruppen FAO 210 bis 250 auf seine agronomischen Eigenschaften sowie die Anbaueignung überprüft. Neben wichtigen Merkmalen wie Kältetoleranz, Bestockung, Fritfliegenbefall, Pflanzenlänge, Abreife und Krankheitsresistenz werden auch Qualitätskriterien des Ernteguts überprüft. Für die Futternutzung ist die Energiedichte und Verdaulichkeit das wichtigste Sortenkriterium.

VS 301 Sortenversuch zur Beurteilung von Resistenz, Anbaueignung, Qualität und Ertrag in frühem Silomais bis 220
Ergebnisse

VS 321 EU-Sortenversuch zur Beurteilung von Resistenz, Anbaueignung, Qualität und Ertrag in frühem Silomais bis 220
Ergebnisse 2015 nicht auswertbar

VS 304 Sortenversuch zur Beurteilung von Resistenz, Anbaueignung, Qualität und Ertrag in mittelfrühem Silomais von 230 bis 250
Ergebnisse

Düngung:
Ein momentan sehr kontrovers diskutiertes Thema in die bedarfsgerechte Düngung.
Berichte über zu hohe Nitratwerte im Grundwasser finden sich immer wieder in den Medien. Oft ist eine überhöhte Düngung die Ursache. Mit der neuen Düngeverordnung treten bald veränderte Regeln zur Regulierung der Düngung in Kraft. Welche Auswirkung die Vorgaben der neuen Düngeverordnung zu Wintergerste haben wird, wird bei und getestet.
Ein weiteres wichtiges Thema stellt die effiziente und bedarfsgerechte Düngung mit Biogasgärresten dar. Mit unserem Versuch zur optimalen Düngermenge in der klassischen Biogasfruchtfolge Silomais - Wintertriticale zur Ganzpflanzennutzung - Weidelgras als Zwischenfrucht. und wieder Silomais tragen wir diesem Faktor Rechnung.

VS 525 Versuch zur optimalen Düngermenge zu Wintergerste nach den Vorgaben der neuen Düngeverordnung
Auswertung folgt

VS 554 Biogasdüngeversuch zu Daueranbau (Silomais-Wintertriticale/GPS-Weidelgras/Zfr.-Silomais)
Auswertung folgt

Fusarium:
Fusarium stellt weltweit den begrenzenden Faktor für den Weizenanbau dar. Ein Befall mindert den Ertrag um bis zu 70% und schädigt die Qualität des Ernteguts durch Toxine.
Die Krankheit ist durch Pflanzenschutzmitteleinsatz nur sehr schlecht zu kontrollieren.
Die wichtigsten Maßnahmen zur Bekämpfung sind daher im praktischen Ackerbau zu finden. Wesentlicher Einflussfaktor ist hierbei die Sortenwahl!
In unserem künstlichen Infektionsversuch wird durch das Ausstreuen von Maisstoppeln der Infektionsdruck erhöht und so die Unterschiede im Sortenspektrum deutlich gemacht.

VS 110 Versuch zur Minderung des Fusariumbefalls in Winterweizen durch Sortenwahl
Ergebnisse

VS 116 Versuch zur Minderung des Fusariumbefalls in Wintertriticale durch Sortenwahl
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